MUSCLE IN-BALANCE

MUSCLE IN-BALANCE, aber wie bekommen wir unsere Muskeln in Balance?

Im gleichnamigen Workshop, welcher im Bergwerk Crossfit stattgefunden hat, konnte einiges gelernt werden. Von der Aktivierungen der Halte- und Stützmuskulatur, bis hin zur Performanceverbesserung durch gezielte Übungen.

Bereits um 10 Uhr an einem Sonntagmorgen war reges Treiben im Bergwerk CrossFit. Pünktlich begann der Workshop mit einer kleinen theoretischen Einheit. Ein kleiner Exkurs zum Thema Schmerzen, Muskuläre Dysbalancen und unserer Halte- & Stützmuskulatur. Besonderer Fokus galt hier unserem Haltesystem und dem Verständnis dafür, dass wir dieses System nur angesteuert bekommen, wenn wir auf neuronale Ebene unsere Muskeln dazu zwingen. Wie uns das gelingt? Mit instabilem Untergrund wie einem Wackelpat oder am besten mit unseren Balance Boards von Jucker_Hawaii!

Schnell ging es auch direkt in die Praxis über, damit jeder einzelne am eigenen Körper spüren konnte, welcher Effekt die Art des Trainings auf uns hat. Doch bevor es auf die Balance Board ging, haben wir uns mit der korrekten Aktivierung unser Körpermitte beschäftigt. Die Aktivierung unseres tiefliegensten Rumpfmuskels wird häufig vernachlässigt. Dabei ist es der einzige Muskel in unserem Körper, der die Fähigkeit besitzt unsere Wirbelsäule wie eine Art Korsett zu schützen. Trainieren und aktivieren wir ihn regelmäßig, trägt das ungemein zur Verletzungs-prohylaxe bei. Mit einem Aha-Effekt ging es dann weiter zu unseren Füßen.


Schon mal aktiv die Füße trainiert und danach im Spiegel mit den Zehen geflext?

Schon die ersten Übungen zeigten schnell, dass das Stehen auf ganzem Fuß für ganzheitlich starke und belastbare Füße nicht ausreicht. So war das Stehen auf einem Bein auf einem wackeligen Untergrund für den ein oder anderen eine Herausforderung. Nicht nur Übungen mit Instabilen Untergrund wurden geübt, sondern auch Kräftigungsübungen für einen stabilen Stand.


Danach ging es mit einer merkbaren Vorfreude auf die Balance Boards. Hier wurde zunächst mit Unterstützung geübt. Doch der Ehrgeiz bei den Kumpels von Bergwerk CrossFit ist sehr groß und sie standen schnell ohne Hilfsmittel sicher auf den Boards. Nach der Pause und dem ersten eingrooven auf dem BalanceBoards ging es an die ersten Kräftigungsübungen. Die Bandbreite der durchführbaren Übungen ist hier sehr groß, auch die Kumpel merkten das schnell.



Warum stehen die Athleten auf einem Brett mit einer Rolle?

Ihr fragt euch warum diese Art von Training wichtig ist?

Das Balance Board fordert deine Tiefen- & Haltemuskulatur. Diese Muskulatur bekommst du nicht durch einfaches Stehen oder Laufen trainiert. Sie erreichst du nur auf neuronaler Ebene, indem du die Muskulatur zwingst Bewegung auszugleichen, ohne dass du es bewusst steuern kannst. Oder weißt du wann auf dem Schiff die nächste Welle zuschlägt? Du wirst mit einem regelmäßigem Training automatisch in deinen Lifts stärker, kannst bei deinem Sprint ein falsches Auftreten besser ausgleichen. Deine Haltung verbessert sich automatisch, da das Balance Board keine Unregelmäßigkeit in deinem Körper zulässt! Der größte Vorteil an dem Training mit dem Board ist, dass jeder sofort gemerkt hat, wo die Schwachstellen liegen. so konnten die Kumpels vom Bergerwerk die positiven Effekte am eigenen Körper spüren.


Nachdem das Stehen auf dem Board sicher funktionierte, wurden fleißig Kniebeugen und sogar Überkopfkniebeugen geübt. Später gingt es dann auch an das halten in den Plank-Position oder Liegestütze auf dem Board.

Zu guter Letzt haben wir uns mit unserem Schultergürtel auseinander gesetzt und diesen mobilisiert. Häufige Nackenschmerzen machen einem Athleten das Leben teilweise schwer. So gab es noch Kräftigungsübungen für unsere Hals- & Nackenmuskulatur.



Dieser Workshop hat gezeigt wie schnell unter anderem vier Stunden vorbei gehen können. Sichtlich platt und müde vom Input ging es dann nach einer kleinen Partie Tic-Tac-Toe und einem großen Lacher nach Hause.



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